Souvenirs, Souvenirs – noch zeitgemäß

Wer kennt das nicht? Kaum ist der Urlaub vorbei, beginnt der Alltag wieder. Da wünscht man sich ganz schnell an den Urlaubsort zurück. Leider geht das nicht. Was uns bleibt, sind unsere schönen Erinnerungen, Bilder und der eine oder andere Reisende bringt sich ein oder mehrere Souvenirs mit.

Souvenirs – sind sie noch zeitgemäß? Was wird gesammelt und/oder aus dem Urlaub mitgebracht? Renate von Raus ins Leben fragt in ihrer Blogparade „Souvenirs, Souvenirs – was sammelst du?“

Souvenirs – früher

Ich bringe mir immer gern ein Souvenir mit. Ich kann mich erinnern, dass ich im Jugendalter mit wirklich jeden Krimskrams mitgebracht habe sofern noch Taschengeldd am Ende des Urlaubs übrig war. Später ging das über in Tassen, Magnete, Tasche oder auch einmal ein T-Shirt – mein Zimmer war randvoll.

Als Jugendliche bin ich meistens mit Koffer verreist, in dem ich das eine oder andere größere Souvenir noch unterbringen konnte. Das letzte „größere“ Souvenir habe ich vor 14 Jahren aus der Türkei mitgebracht – es war ein handgemaltes Bild von einem Ort, den ich dort besucht hatte (ehrlich gesagt weiß ich den Namen nicht mehr von dem Fluss).

Türkei

Souvenirs – heute

Heute sieht das anders aus. Genügend Platz im Koffer ist meistens Fehlanzeige. Öfters reisen wir mittlerweile nur mit Handgepäck, da ist kein Platz für ein großes Souvenir. Die Größe der Mitbringsel hat sich auf ein Minimum eingespielt.

Krantor von Danzig

Krantor von Danzig

Kairo Sandfigur

Kairo Sandfigur

 

Prag Karlsbrücke

Prag Karlsbrücke

Ich sammle nichts bestimmtes. Das Mitbringsel soll mich an den Urlaubsort erinnern. Es muss auf jeden Fall klein sein, da ich alle meine Souvenirs zu Hause auf der Konsole hinstelle und noch viel unterstellen will. Da viele unterschiedliche Gegenstände dort stehen, ist es immer wieder schön, sich das anzusehen und an den Urlaub erinnert zu werden. Für mich haben die „Mini“ Mitbringsel die beste Größe 🙂

Rom - Vatikan, Kolosseum, Trevibrunnen

Rom – Vatikan, Kolosseum, Trevibrunnen

Amsterdam Holzschuhe

Amsterdam Holzschuhe

Riga Schwarzhäupterhaus

Riga Schwarzhäupterhaus

Souvenirs – Sammelleidenschaft

Souvenirs sind für mich auf jeden Fall zeitgemäß und kommen nie aus der Mode. Es ist zeitlebens eine schöne Erinnerung. Ob die Souvenirs dann zu einer wahren Sammelleidenschaft werden oder ob es immer wieder etwas anderes sein darf, liegt an jedem Reisenden selbst. Auch die Menge der Souvenirs muss jeder für sich entscheiden. Ich habe mich im Laufe der Jahre auf einen Gegenstand pro Reise festgelegt (hat fast immer geklappt). Eine typische Sammelleidenschaft auf eine Art von Souvenir habe ich nicht.

Tassen, Becher oder auch Geschirr von jeder Reise sind sicherlich sehr abwechslungsreich, wenn man den nötigen Platz dafür hat. Abgesehen von Magneten würden die anderen erwähnten Mitbringsel bei mir dann doch hinter der Tür im Schrank verschwinden. Das finde ich schade, denn ich will mich ja oft an den Urlaub erinnern.

Venedig Magnet

Venedig Magnet

Viele würden diese Souvenirs als reinen Kitsch ansehen, der nicht erforderlich ist. Sicherlich sind es oft die klassischen Souvenirs, die es an jeder Ecke zu kaufen gibt. Für mich sind sie aber in Verbindung mit meinen Erinnerungen immer etwas besonderes und so soll es ja auch sein.

Souvenirs – aktuell

Mein neuestes Souvenir ist gerade einmal 48 Std. alt und ich habe es von der Insel Wangerooge mitgebracht. Ich freue mich jetzt schon über den Anblick des Leuchtturms.

Wangerooge

Ich werde mir auch zukünftig immer ein Souvenir mitbringen. Neben den Fotos sind diese die schönste Erinnerung.

Was sammelst du? Bringst du dir Souvenirs aus dem Urlaub mit? Sind Souvenirs noch zeitgemäß oder überflüssig? Schreib es mir gern in den Kommentaren.

 

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4 Kommentare

  1. Liebe Iris,
    ganz lieben Dank für die Teilnahme an meiner Blogparade. Ich reise mittlerweile auch öfters mit Handgepäck. So eine Kleinigkeit hat aber immer noch Platz darin. Ich arbeite noch an der Zusammenfassung der Blogparde, Teil 2, versprochen!
    Liebe Grüße
    Renate

    • Liebe Renate,

      ich finde auch, dass so eine Kleinigkeit immer Platz hat 🙂
      Heute habe ich einen Kurztrip nach Maastricht für 3 Tg. gebucht.
      Ich werde mir auch von dort ein Souvenir mitbringen …

      Mach dir bloß keinen Stress wegen dem 2. Teil. Bei dem schönen
      Wetter möchte man überhaupt nicht reingehen!

      LG
      Iris

  2. Iris von reiseschnappschuesse

    Da gebe ich dir absolut Recht. Heute hat man bei Mitbringseln viel mehr Möglichkeiten. Mir gefallen vor Ort auch oft Möbel oder besondere Stücke, aus Platzgründen ist es nicht möglich. Umso mehr freue ich mich über die kleinen Souvenirs. Wie du schon sagst, es gehört zum Reisen dazu. Ihr habt euch aber sehr schöne Sachen mitgebracht.
    Aus den fernen Ländern wie Türkei oder Ägypten habe ich mir immer viele Gewüzre mitgebracht. Wenn ich dann zu Hause den Koffer oder das Handgepäck öffnete, kam mir immer eine Duftwolke entgegen 🙂 Auf den Basaren gibt es eine Vielfalt an Gewürzen, die bei uns nicht zu bekommen sind. Ich wünsche euch weiterhin viel Vergnügen beim Aufstöbern von schönen Sachen auf euren Reisen.

    VG
    Iris

  3. klar, wir sammeln auch, allerdings nicht so systematisch. Immer auf der Suche nach neuen Zielen gehört zu jedem Besuch ein Gang über Märkte, Basare, Läden, die einfach ein anderes Angebot haben, als unsere heimischen. Grenzen hatten wir früher gedacht, sind nur die Packmaße des Gepäcks und die Gewichtslimits der Fluggesellschaft. Inzwischen wissen wir, dass die Globalisierung auch eine Liberalisierung der Logistik gebracht hat. Aus Nepal haben wir uns eine große bemalte Truhe nach hause schicken lassen, zu einem spottbilligen Preis. Transport und minimalen Zoll eingerechnet. Aus dem Zufluchtsort des Dalai Lama, eine wunderschöne, große Tanja, eingerollt in ein Abflussrohr. Buddhaköpfe im Handgepäck, exotische Stoffe, Utensilien und vor allem viel Kleinkram als Mitbringsel für gute Freunde. Alles geht und gehört mit zum Reisen.

    Gruss von der http://www.wegsite.net

    Die Bilder dort zeigen auch einiges von dem was in der Ferne erworben, nun unsere Wohnung ziert.

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