Riga – Einkaufen im Hangar

Ja das geht ….. auf dem Zentralmarkt, dem größten Lebensmittelmarkt in Riga, Lettland, in einem Hangar. Die fünf Markthallen (eine größere 140 m lang und 4 kleinere jeweils 70 m lang) sind aus zwei ehemaligen Luftschiffhallen errichtet worden und existieren seit 1930.

Hangar

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Die Gesamtfläche des Marktes beträgt 5,7 ha. Die Hallennutzung teilt sich auf in Gemüse, Milch, Fleisch, Fisch und Gastronomie. Des Weiteren findest du dort Obst, Geflügel, Brotwaren, Bekleidung, Schmuck, Blumen und vieles mehr. Auf dem Freigelände sind ebenfalls viele Stände aufgebaut.

Riga

Die Auswahl auf dem Zentralmarkt ist immens. Solche Mengen sieht man in der Regel auf keinem anderen Markt. Hier stellt sich nicht die tägliche Frage „Was koche ich heute“, denn fündig wird bestimmt jeder Marktbesucher.

Dass du keinen frischeren Fisch bekommst, erkennst du daran, dass viele Fischsorten lebend angeboten wurden. Du kannst selber entscheiden, ob du den Fisch lebend einkaufen willst oder nicht. Ich bevorzuge die letztere Variante.

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Nationalbibliothek

Auf dem Weg zu den Markthallen sind wir an der Uferpromenade entlang gelaufen und haben auf der anderen Seite der Daugava die Nationalbibliothek von Lettland gesehen. Die Bibliothek wurde 1919 gegründet.

Im Laufe der Zeit ist die Bücheranzahl gestiegen und das Sortiment wurde auf mittlerweile 5 Gebäude verteilt. Aus diesem Grund wurde 2008 mit dem Neubau einer Bibliothek begonnen. Die neue Bibliothek hat 13 Stockwerke und ist 68 m hoch.

Die Eröffnung war am 29.08.2014. Durch eine Menschen- und Bücherkette wurden am 28.01.2014 ausgewählte Bestände symbolisch in den Neubau gebracht.

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Speicherviertel

Wir machten uns weiter zum Speicherviertel. Dieses Viertel mit Promenade ist Teil des historischen Zentrums Riga und somit auch Weltkulturerbe. Es existiert seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Früher diente das Speicherviertel als Ein- und Ausladeplatz für die Schiffe. In den Häusern befanden sich mehrere Lager.

Heute sind in den Speicherhäusern mit den roten Ziegeln Gewerbe, Restaurants und Büros angesiedelt. Im Speicherviertel finden Konzerte, Freizeit- und Unterhaltungsveranstaltungen sowie Open-Air Events im Sommer statt.

Speicherviertel Riga Speicherviertel Riga Speicherviertel Riga

Jugendstil

Bevor wir die Heimreise antraten, wollten wir uns noch den prachtvollen Jugendstil in Riga ansehen.

Der russische Jugenstil-Architekt Eisenstein ließ mehr als 50 Häuser mit verschwenderisch gestalteten Fassaden bauen. Heute zählt man über 800 Gebäude im Jugendstil. Viele dieser Häuser findet man unter anderem in der Elizabetes Straße und Audeju Straße.

Aber auch repräsentative Gebäude wie die Nationaloper, das Nationaltheater, das Kunstmuseum, Villen, usw. wurden in dieser Zeit errichtet.

Nach jahrzehntelangem Verfall sind die Häuser wieder restauriert worden und stehen in neuer, alter Pracht da. Ein Abstecher dorthin lohnt sich auf jeden Fall.

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Fazit

Riga haben wir als eine sehr interessante, sehenswerte und vor allem gastfreundliche Stadt erlebt. Sicherlich haben wir nur einen kleinen Ausschnnitt von Riga kennen gelernt, aber die waren schon eine Reise wert gewesen. Riga ist von Köln nur 2 Flugstunden entfernt.

Riga – unsere Reise in die Perle des Baltikums

Das Baltikum steht ja nicht gerade bei jedem Reisenden ganz oben auf seiner „Must-see-Liste“ Auch wir hatten Riga nicht so weit oben angesiedelt. Als wir aber im Internet günstige Flüge und Hotel für Riga sahen, stand fest, dass der Städtetrip über Ostern in die Weltkulturhauptstadt von Lettland gehen sollte.

Jetzt liegt Lettland neben Russland und wir waren uns nicht so sicher was uns wettertechnisch erwarten würde. Rückblickend können wir sagen, dass wir das beste Wetter über Ostern erwischt hatten – täglicher Sonnenschein ohne Wolken. So macht ein Städtetrip gleich noch viel mehr Spaß.

Wir sind ab Köln/Bonn in knapp 2 Stunden nach Riga geflogen und abends gelandet. Der Flughafen von Riga ist nur ca. 8-10 km von der Stadt entfernt und mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut angebunden. Unser Hotel lag in der Neustadt und etwa 15 min. mit der Straßenbahn von der Altstadt entfernt.

Wir erkunden die historische Altstadt

Am nächsten Tag starteten wir mit unserer Tour in der Altstadt. Wir liefen erst einmal zum Schwarzhäupterhaus was für mich das einzige Gebäude war, dass ich mit Riga optisch in Verbindung bringen konnte.

Riga

Unser Ziel waren die sonnigen Sitzplätze, die rund um den Rathausplatz angelegt sind. Von dort können Schwarzhäupterhaus, Rathaus und auch die Rolandsstatue auf einen wirken.

Wir schlenderten dann weiter zur St.-Petri-Kirche. Die Kirche ist ein imposanter Backsteinbau. Mit einem Aufzug kannst du im Kirchturm auf die Aussichtsplattform fahren und hast einen tolles Panorama über Riga.

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Rigaer Dom und Schloss

Unsere nächste Station war der Dom. Auf dem Weg dorthin haben wir am Fluss Daugava ein Kriegsschiff vor Anker liegen sehen. Wir dachten, dies wäre dort fest “geparkt“. Am nächsten Tag war das Schiff aber nicht mehr da und ist somit wohl noch in Betrieb?

Der Domplatz ist der größte Platz und wie ich finde auch der schönste in der Altstadt. Dort befinden sich viele Kneipen und Cafés und wenn du draußen sitzt, hast du einen Blick auf die Rigaer Börse und Domkathedrale. Leider war im Dom gerade Gottesdienst, sodass man diesen und seine berühmte Orgel nicht besichtigen konnte.

Das "geparkte" Schiff

Das „geparkte“ Schiff

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Weiter ging es durch die Gassen zum Schloss von Riga. Wir haben das Schloss anfangs nicht als solches wahrgenommen, da die meisten Schlösser imposanter und größer sind.

Das Schloss wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach zerstört. Der letzte Umbau fand Anfang des 20. Jahrhunderts statt. Heute ist es die Residenz des Lettischen Staatspräsidenten und das Lettische Nationale Geschichtsmuseum ist dort untergebracht.

Schloss Riga

Kaffeepause gefällig?

Irgendwann brauchten wir auch mal eine Pause. Wir haben nicht unweit vom Zentrum ein uriges Café entdeckt was innendrin sehr nostalgisch eingerichtet war. Dort gibt es neben Kaffee und Kuchen auch selbstgemachte Pralinen. Manch einer kennt von früher noch die großen Bonbonieren, in denen Bonbons, Lakritze und vieles mehr war, aus denen man sich direkt bedienen konnte. So wurden in dem Café auch die Spezialitäten angeboten. Das ganze hatte einfach Flair. Wer in Riga ist, sollte unbedingt in das Café gehen. Es lohnt sich wirklich.

Wir treffen auf den Freiheitsboulevard

Auf dem Weg zurück in unser Hotel kommen wir an dem Freiheitsdenkmal – das lettische Symbol für die Souveränität Lettlands – vorbei. Das 42 m hohe Denkmal wird tagsüber von einer Ehrengarde bewacht. Am Sockel der Statue sind wichtige Ereignisse der lettischen Geschichte durch Skulpturen dargestellt. Die Vorderfront des Sockels trägt die Inschrift „Für Vaterland und Freiheit“. Der Freiheitsboulevard ist für die Letten „der“ Platz in Riga. Hier fanden schon Konzerte, wichtige Kundgebungen, politische Reden und vieles mehr statt. Das Denkmal krönt den Platz und sieht auch sehr imposant aus.

Einige Meter vor dem Denkmal steht die Laima-Uhr. Sie wurde 1924 zum praktischen Zweck aufgestellt, damit alle Rigenser pünktlich zur Arbeit kommen. 1936 wurde die Uhr mit dem Namen und Logo des größten Süßwarenherstellers Laima versehen.  Die Laima-Uhr ist ein Wahrzeichen von Riga, an dem sich viele zum Treffen verabreden. Übrigens schmeckt die Schokolade von Laima sehr gut ….

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Riga am Abend

Nach dem Abendessen machten wir noch einmal eine Fahrt in die Altstadt, um uns diese bei Nacht anzusehen und auf Fotopirsch zu gehen. Die angestrahlten Sehenswürdigkeiten sehen gleich ganz anders aus. Für den ersten Tag reicht es uns und wir machen uns auf den Heimweg. Am nächsten Tag wollen wir mit dem Zug an die Ostsee nach Jurmala in den Ort Majori fahren.

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Warst du schon einmal in Riga gewesen? Was hat dir gut gefallen? Schreib es mir gern.

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